Intensivstation erhält Re-Zertifizierung

Die Intensivstation des Kantonsspitals Nidwalden (KSNW) hat wiederholt die hohen Qualitätsstandards der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) erfüllt und wurde erfolgreich re-zertifiziert. Die Zertifizierung ist gültig bis einschliesslich 2025. In der Schweiz haben von 281 Spitalbetrieben lediglich 82 eine zertifizierte Intensivstation.
SRF «Schweiz aktuell» wird am 26.01.2021 in einer Reportage über den Alltag einer Pflegefachfrau auf der Intensivstation KSNW berichten.

25. Januar 2021

Lesezeit: 3 Minuten
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Hohe Qualitätsanforderungen erfüllt

Im 2010 wurde die Intensivstation des KSNW erstmals zertifiziert. Das Team freut sich nun sehr über die erfolgreiche Re-Zertifizierung, die während der anspruchsvollen Corona Pandemie durchgeführt worden ist.

 

Qualitätskriterien vollumfänglich erfüllt

Die von der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) geforderten umfangreichen Qualitätskriterien im Bereich Organisation, Datenerfassung, Betten, Patienten, Kategorisierung und Kennzahlen werden durch die Intensivstation des KSNW erfüllt. Ebenfalls erfüllen der ärztliche und pflegerische Dienst alle geforderten Qualitätskriterien.

 

Besondere Stärken

Besonders herausgehoben wurden die räumlichen und architektonischen Anforderungen (Zitat aus dem Auditbericht): Es handelt sich um eine ausgesprochen schön gelegene Intensivstation mit sehr viel Tageslicht und Ausblick für Patienten und Mitarbeitende.

Auch die Führungsstruktur und die Mitarbeitenden erhielten viel Lob (Zitat Auditbericht):

Funktionelle und sehr gut organisierte Intensivstation mit effizienter schlanker Führungsstruktur.

Hochmotiviertes Personal mit hoher Mitarbeiterzufriedenheit.

Das erteilte Zertifikat hat eine Gültigkeit bis 2025 und wird dann wieder überprüft.

 

Zertifizierung wichtig für das Behandlungsspektrum des KSNW

Durch die Einhaltung der von der SGI vorgegebenen Qualitätsstandards kann das Leistungsspektrum des Spitals aufrechterhalten oder erweitert werden. Ohne eine umfassende Intensivmedizin und Intensivpflege sind die Durchführung von komplexen Operationen, der Erhalt des Status als Referenzzentrum für Adipositaschirurgie und die Behandlung von schweren Verläufen bei nicht-chirurgischen internistischen Erkrankungen nicht möglich. Auch in der aktuellen Corona Pandemie leistet die zertifizierte Intensivstation einen wichtigen Beitrag in der Region für die Behandlung von COVID-19 Patienten.

Die Intensivstation bietet neben den üblichen invasiven Möglichkeiten (Beatmung, Langzeitbeatmung mit Tracheotomie, invasives Kreislaufmonitoring, Oberflächenkühlung) insbesondere auch die Möglichkeit der kontinuierlichen Hämodialyse zur Akutversorgung schwerer akuter Nierenschädigungen an. Unsere Intensivstation ist sehr gut mit dem LUKS vernetzt, so dass fast alle kritisch kranken Patienten des Kantons vollumfänglich und in Kooperation mit dem Zentrumspital LUKS versorgt werden können.

Die gewährleistete Struktur- und Prozessqualität tragen ebenfalls zur Attraktivität des Arbeitsplatzes und der Ausbildung bei.

 

Es gibt nur 84 Intensivstationen, welche durch die Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) zertifiziert oder anerkannt sind

In der Schweiz gibt es 281 Spitalbetriebe (gem. Bundesamt für Statistik). Lediglich 82 haben auch eine zertifizierte Intensivstation.

Notwendig für die Anerkennung einer zertifizierten Intensivstation sind der Betrieb von mindestens sechs Intensivbetten mit adäquatem Pflegestellenplan, die die ärztliche Leitung durch einen Facharzt für Intensivmedizin, eine vorgeschriebene Mindestfallzahl, klar definierte Organisationsstrukturen, Prozessabläufe und Erfüllung von Qualitätsanforderungen.

Die Zertifizierungskommission überprüft, ob die Ressourcen (Personal, Ausrüstung, Gebäude und Einrichtung), die Strukturen und die Organisation einer Intensivstation den modernen Anforderungen an die Intensivmedizin entsprechen.

 

 

Reportage Schweiz aktuell am 26.01.2021, 19.00 Uhr «Alltag einer Pflegefachfrau während der Corona Pandemie»

Schweiz aktuell wird am 26.01.2021 in einer Reportage über den Alltag einer Pflegefachfrau auf der Intensivstation in Zeiten von Corona berichten.

 

 

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