Schulterschmerzen? Tipps vom Spezialisten

28. August 2019

Lesezeit: 2 Minuten
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Die Schulter ist das beweglichste Gelenk des Körpers und ermöglicht unserem Arm einen grossen Bewegungsspielraum. Das macht sie aber auch anfällig für Verletzungen und Verschleisserkrankungen, die oft mit starken Schmerzen und einer eingeschränkten Beweglichkeit einhergehen. Dr. med. Alex Schallberger, Schulterspezialist am Kantonsspital Nidwalden, führt nebst wirkungsvollen Behandlungen auch Workshops mit den Nidwaldner Physiotherapeuten durch, so dass die Behandlung rundum abgestimmt auf den Patienten erfolgen kann.

Wann zum Arzt?

Schulterschmerzen können bereits in jungen Jahren auftreten, zum Beispiel bei Menschen, die intensiv einen armlastigen Sport oder Beruf betreiben. Selbst bei normalen Alltagsbewegungen sind die Schultergelenke belastet. «Wenn Sie Schulterschmerzen haben, suchen Sie baldmöglichst Ihren Hausarzt auf,» rät Dr. Schallberger. «Denn Schulterschmerzen sind oft sehr hartnäckig und gehen in der Regel nicht von selbst wieder weg.»
Der Hausarzt wird eine erste körperliche Untersuchung vornehmen, um die Gelenkfunktion zu überprüfen und eine radiologische Abklärung empfehlen. «Je nach Diagnose wird Sie der Hausarzt an den Schulterspezialisten verweisen, der die weiteren Abklärungen und Behandlungen durchführt,» ergänzt der Schulterspezialist.

Therapiemöglichkeiten

Es gibt mehrere Ursachen von Schulterschmerzen und entsprechend wird die Therapie angepasst. Nicht immer ist die Operation die erste Wahl. Selbst bei Verletzungen wie der Schulterluxation, auch Ausrenkung genannt, bringt eine mit der Physiotherapie abgestimmte Behandlung in gewissen Patientengruppen gute Erfolge. Auch bei Arthrose kann zunächst mithilfe einer Kombination aus Medikamenten und Physiotherapie versucht werden, den Schulterverschleiss zu verlangsamen oder die Beschwerden zu lindern.

Wann ist eine Operation angezeigt?

Eine Operation ist immer dann angezeigt, wenn nichtoperative Therapiemöglichkeiten keine Linderung mehr versprechen, die Bewegungsmöglichkeit der Schulter die Lebensqualität zu stark einschränkt oder die Arbeitsfähigkeit verunmöglicht. Ziel ist eine schmerzfreie oder zumindest schmerzarme Schulter und eine gute Funktion.
Patienten tun gut daran, die definitive Diagnose von einem ausgewiesenen Schulterexperten stellen zu lassen, spätestens vor einem chirurgischen Eingriff. Denn er hat die Erfahrung, alle Ergebnisse der Untersuchungen richtig zu Spitalregion Luzern/Nidwalden deuten und dem Patienten den bestmöglichen Eingriff zu empfehlen. Ein Aufschieben der ärztlichen Abklärungen kann die Beschwerden verschlimmern. Spätestens bei fortgeschrittener Arthrose des Schultergelenkes, grosser Bewegungseinschränkung und starken Schmerzen ist das künstliche Schultergelenk eine zuverlässige Therapie. Hierbei werden die zerstörten Knorpelflächen ersetzt. Die Schulterprothese verschafft den meisten Patienten Schmerzlinderung und mehr Beweglichkeit. Die Prognose eines künstlichen Schultergelenkersatzes ist sehr gut. Über 90 Prozent der Patienten berichten über eine Schmerzfreiheit sowie eine deutliche Verbesserung von Funktion und Bewegungsumfang.

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