Sabrina Rigert - Zur Heilung in die Berge

Von einem Spital der LUKS Gruppe direkt zur Rehabilitation in der Luzerner Höhenklinik Montana: Sabrina Rigert organisiert die Aufenthalte für Hunderte Patientinnen und Patienten. Ihre Arbeit beginnt schon lange vor der eigentlichen Aufnahme. Auch Sonderwünsche erfüllt sie gerne.

23. Juni 2022

Lesezeit: 2 Minuten
Sabrina Rigert

Sabrina Rigert, Aufnahmemanagement, Luzerner Höhenklinik Montana

«Ohne meine Frau gehe ich nicht in die Reha», sagt der ältere Herr dem behandelnden Herzchirurgen am LUKS in Luzern. Dieser gibt den Wunsch an das Austrittsmanagement und dieses an das Aufnahmebüro der Luzerner Höhenklinik Montana weiter. Sabrina Rigert, die dort für Eintritte zuständig ist, organisiert ein Familienzimmer. «Wir suchen immer nach der besten Lösung für unsere Patientinnen und Patienten », sagt sie.

Sabrina Rigert sitzt an der Schaltstelle zwischen einweisendem Arzt oder einweisender Ärztin, Sozialdienst, Krankenkasse und Rehaklinik. Sie klärt ab, ob die in den Walliser Bergen gelegene Rehaklinik einen Therapieplatz anbieten kann und wer die Kosten der Behandlung übernimmt. Im Falle des oben erwähnten Herzpatienten prüft sie alle Unterlagen, um den Aufenthalt möglichst präzise vorbereiten zu können. Benötigt der Patient ein Einzelzimmer, einen Rollstuhl, ist er an Infusionsschläuche angeschlossen, muss man ihm Stützstrümpfe anziehen, welche Medikamente muss er einnehmen? «Es gibt immer Überraschungen, aber wir versuchen bereits vorab die spätere Pflege einzubeziehen.»

Therapieprogramm für Long Covid

74 Therapieplätze kann die Luzerner Höhenklinik Montana anbieten. Etwa die Hälfte der Patientinnen und Patienten kommt wegen Lungenproblemen – die Klinik hat ein eigenes Therapieprogramm für Long-Covid-Patientinnen und -Patienten entwickelt – und rund ein Drittel der Patientinnen und Patienten hat psychosomatische Beschwerden. Etwa die Hälfte der jährlich knapp 900 Patientinnen und Patienten sind ursprünglich im Kanton Luzern daheim, etwa ein Drittel stammt aus dem Wallis und ein Fünftel aus weiteren Kantonen der Zentralschweiz.

Dreimal pro Woche bietet die Rehaklinik einen organisierten Transport von den Klinikstandorten der LUKS Gruppe an, auch von zuhause kann man zusteigen. «Das Angebot wird sehr gut genutzt», sagt Sabrina Rigert. Bei der Ankunft vor Ort begrüsst sie sämtliche Patientinnen und Patienten persönlich und begleitet sie auf ihr Zimmer. Oft lege sich im Gespräch die erste Anspannung: «Viele sind erleichtert, dass wir hier Deutsch sprechen und nicht Französisch.» Auch mit dem Ort würden sich die meisten schnell anfreunden. «Es hat viel Sonne hier und auch die nach Norden gelegenen Zimmer haben eine schöne Aussicht.» Beendet ist der Reha- Aufenthalt in den Bergen nach durchschnittlich 25 Tagen.

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